
Das Taubental zwischen Göreme und Uçhisar verdankt seinen Namen den unzähligen Taubenhäusern, die über Jahrhunderte in die Felswände gehauen wurden. Der Wanderweg verbindet zwei der schönsten Orte Kappadokiens.
Das erwartet Sie
- Hunderte historische Taubenschläge in den Felswänden
- Schöner Verbindungsweg zwischen Göreme und Uçhisar
- Aussichtspunkt mit dem berühmten Wunschbaum voller „böser-Blick“-Amulette
Geschichte & Hintergrund
Die Tauben waren für die Bauern Kappadokiens wertvoll: Ihr Kot diente als Dünger für die Weinberge und Obstgärten. Daher legten die Menschen ganze „Taubenstädte“ in den Fels an – kunstvoll verzierte Nischen und Öffnungen.
Besucherinfos
Das Tal ist frei zugänglich. Der bekannte Aussichtspunkt liegt an der Straße zwischen Göreme und Uçhisar; die Wanderung durch das Tal dauert etwa ein bis zwei Stunden.
Lage auf der Karte
Tipps für den Besuch
Der Aussichtspunkt mit dem mit Amuletten behängten Baum ist ein klassisches Fotomotiv – besonders stimmungsvoll im Nachmittagslicht.
Häufige Fragen
Warum heißt es Taubental?
Wegen der vielen in den Fels gehauenen Taubenhäuser, deren Dung früher als wertvoller Dünger genutzt wurde.
Kann man vom Taubental nach Uçhisar wandern?
Ja, ein beliebter Wanderweg verbindet Göreme über das Taubental mit Uçhisar.
Weiter erkunden
🗺️ Interaktive Karte · 🏛️ Alle Sehenswürdigkeiten · 📖 Kappadokien-Reiseführer